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  Andreas Bartl
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Briefmarken-Ausgabe: Filmschauspieler
Serie "Für die Wohlfahrtspflege"

Abbildungen und Ausgabeanlaß zur Briefmarke

Bild der Briefmarke ()
Lilli Palmer
Wie die "Dame von Welt" Lilli Palmer. Am 24. Mai 1914 als Lilli Marie Peiser in Posen geboren, emigrierte sie 1933 nach Paris und ein Jahr später nach London. Mit ihrem ersten Mann Rex Harrison ging sie 1945 in die USA, wo sie zuerst am Broadway und dann auch in Hollywood Erfolge feierte. Zurück in Deutschland, brillierte Lilli Palmer in Filmen wie "Teufel in Seide" neben Curd Jürgens und "Anastasia, die letzte Zarentochter" (1956), für den sie den Bundesfilmpreis erhielt. Lilli Palmer starb am 27. Januar 1986 in ihrem Haus in Kalifornien.
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Curd Jürgens
Der "normannische Kleiderschrank" Curd Jürgens kam am 13. Dezember 1915 in Solln bei München zur Welt. Der Sohn eines Hamburger Kaufmanns und einer Südfranzösin erlangte er ersten Filmruhm 1935 als jugendlicher Kaiser Franz Joseph in Herbert Maischs "Königswalzer". Seine Filmrollen, wie die des Garderittmeisters in "Der letzte Walzer" (1953), prägten das Bild des stürmischen Liebhabers und schneidigen Draufgängers. Höhepunkte seiner Karriere waren die Verfilmung des "Schinderhannes" und "Des Teufels General" (1955). In Rollen neben Brigitte Bardot, Yves Montand und Orson Welles avancierte er zum Weltstar. Curd Jürgens starb am 18. Juni 1982 und wurde in einem Ehrengrab auf den Wiener Zentralfriedhof beigesetzt.
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Romy Schneider
Eine der beliebtesten deutschsprachigen Nachkriegsschauspielerinnen erblickte am 23. September 1938 in Wien das Licht der Welt - Romy Schneider. Unvergessen ihr Debüt als 14-Jährige im Film "Wenn der weiße Flieder wieder blüht" (1952) und ihre Verkörperung der Kaiserin von Österreich in der "Sissi"-Triologie (1957). Um gegen dieses Rollenklischee anzukämpfen, zog Romy in ihre Wahlheimat Frankreich und versuchte sich mit Filmen wie "Boccaccio 70" (1961) und "Les choses de la vie" (1970) mit Michel Piccolo als ernsthafte Schauspielerin durchzusetzen. Für ihre überzeugende Darstellung der Leni in Heinrich Bölls "Gruppenbild mit Dame" erhielt sie 1977 das Filmband in Gold. Ihr letzter Film "Die Spaziergängerin von Sanssouci" entstand im Frühjahr 1982. Im Mai des selben Jahres starb Romy Schneider in Paris.
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Heinz Rühmann
Heinz Rühmann galt als Verkörperung des schüchternen, spitzbübischen kleinen Mannes, der den Großen zeigte, wo es langging. 1902 in Essen geboren, begann Rühmanns Aufstieg zu einem der beliebtesten und meistbeschäftigten Komödianten des deutschen Films 1930 mit der Tonfilm-Operette "Die Drei von der Tankstelle". Mit Werken wie "Die Feuerzangenbowle" (1944) und "Wenn der Vater mit dem Sohne" (1955) gewann er die Herzen des Publikums. Als Hommage drehte Wim Wenders 1992, zwei Jahre vor Rühmanns Tod, den Film "In weiter Ferne so nah", der heute als Lebensbilanz dieses großartigen Schauspielers gilt.
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Gerd Fröbe
Keiner verkörperte den Aufschwung Deutschlands in der Nachkriegszeit so wie Gert Fröbe. Zu Beginn seiner Karriere ein dünner, gewitzter Bursche, später dann als "Goldfinger" (1964) breit und selbstgefällig mit Wirtschaftswunderzigarre. Der 1913 in Planitz geborene Fröbe erlangte internationalen Ruhm durch die Rolle des tyrannischen Patriarchen in "Via Mala" (1983) oder zusammen mit Romy Schneider 1972 in "Ludwig II.". 1987, ein Jahr vor seinem Tod, erhielt er für sein langjähriges hervorragendes Wirken im deutschen Film das Filmband in Gold.
 

Konkurrenzentwürfe zur Briefmarke

Konkurrenzentwurf von Lutz Menze Konkurrenzentwurf von Ursula Maria Kahrl Konkurrenzentwurf von Prof. Hans Günter Schmitz
Lutz Menze Ursula Maria Kahrl Prof. Hans Günter Schmitz
Konkurrenzentwurf von Lutz Menze Konkurrenzentwurf von Ursula Maria Kahrl Konkurrenzentwurf von Prof. Hans Günter Schmitz
Lutz Menze Ursula Maria Kahrl Prof. Hans Günter Schmitz
 

Allgemeine Angaben zur Briefmarke

AusgabelandDeutschland (BRD)
Ausgabetag12. Oktober 2000
AusgabeartSondermarke mit Zuschlag
 

Sonstige Angaben zur Briefmarke

Größe in mm:46,00 x 27,32
Entwerfer Pwz:Antonia Graschberger, München
Entwerfer Stempel:Antonia Graschberger, München
Papier:nicht bekannt
Druckart:nicht bekannt
Druckort:nicht bekannt
Konfektionierung:nicht bekannt
Anordung PWz:nicht bekannt
 

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