Eine private Homepage von Andreas Bartl
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![]() Anette von Droste-Hülshoff Annette von Droste-Hülshoff wurde am 12. Januar 1797 als Elisabeth Anna Freiin Droste zu Hülshoff auf der Wasserburg Hülshoff im Münsterland geboren. Schon als junges Mädchen literarisch interessiert und begabt, gab sie 1838 ihr erstes Buch, eine Sammlung ihrer Gedichte, heraus, das jedoch auf Gleichgültigkeit und offene Kritik stieß. Auf zahlreichen Reisen lernte sie viele Geistesgrößen ihrer Zeit kennen, mit denen sich ein reger Austausch entwickelte. Der Bodensee entwickelte sich dabei für die Dichterin zu einer zweiten (literarischen) Heimat: Ihre Schwester Jenny bewohnte ab 1839 mit ihrer Familie die Meersburg. Dort beendete sie während mehrerer Aufenthalte eine Reihe in Westfalen begonnener Prosafragmente und fand Anregungen für viele Gedichte. 1846 zog sie aufgrund einer Erkrankung und des milderen Klimas nach Meersburg, wo sie am 24. Mai 1848 verstarb. |
![]() Hildegard Knef Am 28. Dezember 1925 in Ulm geboren, wuchs Hildegard Knef in Berlin auf. 1942 begann sie eine Ausbildung als Trickzeichnerin bei der Ufa, wechselte dann aber an die Staatliche Filmschule Babelsberg. Nach ersten kleinen Filmrollen arbeitete sie nach Kriegsende zunächst an mehreren Berliner Bühnen. Nach drei preisgekrönten Filmen ging Hildegard Knef vorübergehend in die USA, kehrte aber bald nach Deutschland zurück. Nach dem Aufsehen um den Film "Die Sünderin" zu Beginn der 50er Jahre gelang ihr ein erster Hollywood-Erfolg, dem weitere folgten. Einige Jahre später begann ihre in Deutschland wenig beachtete Karriere am New Yorker Broadway, doch war sie auch in Europa außerordentlich erfolgreich. Daneben gewann sie als Sängerin hohe Anerkennung. Viele ihrer Filmchansons waren auf Schallplatte große Kassenschlager. 1975 erhielt sie das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse, bereits 1977 für ihr Gesamtwerk den Bundesfilmpreis. Hildegard Knef starb am 1. Februar 2002 im Alter von 76 Jahren in Berlin und wurde in der Stadt beigesetzt, die für sie immer Heimat war. |
![]() Ester von Kirchbach Ester von Kirchbach wurde am 26. Mai 1894 in Berlin als Tochter des sächsischen Offiziers und späteren Kriegsministers Adolph von Carlowitz geboren. 1921 heiratete sie in zweiter Ehe den Theologen Arndt von Kirchbach, der nach dem Tod seiner ersten Frau den Beruf des Offiziers mit dem des Pfarrers vertauscht hatte. Sie nahm an der sich nach dem ersten Weltkrieg entfalteten "Una Sancta" teil, der Vorläuferin der heutigen ökumenischen Bewegung. In einer umfangreichen schriftstellerischen Tätigkeit behandelte sie Themen wie die Stellung der Frau in Ehe, Familie und Beruf und deren Vereinbarkeit. Die wichtigsten Beiträge sind in einigen Büchern zusammengefasst. Mit vielen bedeutenden Personen der Zeitgeschichte (u.a. Werner Bergengruen und Hans Lilje) verband sie eine enge Freundschaft. Nach der Machtergreifung Hitlers wurde ihr Ehemann zu einem der führenden Vertreter der Bekennenden Kirche im Kampf gegen die nationalsozialistischen Bestrebungen zur Gleichschaltung der evangelischen Kirche in Sachsen. Dabei unterstützte ihn Esther von Kirchbach mit allen Kräften. Die Fortsetzung ihrer schriftstellerischen Arbeit und Vortragstätigkeit trotz mehrfacher Verhaftung und Amtsenthebung des Ehemannes prägten die Folgezeit bis zum Kriegsende. Im Februar 1946 starb Esther von Kirchbach nach einer Operation an einer Embolie. |
| Ausgabeland | Deutschland (BRD) |
| Ausgabetag | 27. Dezember 2002 |
| Ausgabeart | Dauermarke |
| Größe in mm: | 21,50 x 25,50 |
| Entwerfer Pwz: | Prof. Gert Aretz und Oliver Aretz, Wuppertal |
| Entwerfer Stempel: | Prof. Gert Aretz und Oliver Aretz, Wuppertal |
| Papier: | nicht bekannt |
| Druckart: | nicht bekannt |
| Druckort: | nicht bekannt |
| Konfektionierung: | nicht bekannt |
| Anordung PWz: | nicht bekannt |
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