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  Andreas Bartl
  Orthstr. 9
  D-60385 Frankfurt
 

Briefmarken-Ausgabe: Arnstadt
1300 Jahre

Abbildungen und Ausgabeanlaß zur Briefmarke

Bild der Briefmarke ()
Markante Bauwerke Arnstadts
Am 1. Mai 704 schenkte Herzog Hedan auf seinem Schloss zu Würzburg die Güter Arnstadt, Mühlberg und Ostramonda bei Kölleda dem Bischof Willibrord. Damit gehört Arnstadt (damals noch Arnestati) zu den ältesten, urkundlich beglaubigten Orten Thüringens. Im Zuge der unterschiedlichsten Schenkungen und Vermächtnisse gelangte Arnstadt in den Besitz der Reichsabtei Hersfeld und erhielt 1266 das Stadtrecht und damit das Recht auf eine feste Ummauerung, die Abhaltung von Märkten und die hohe Gerichtsbarkeit.
Die seinerzeit etwa 3.000 Einwohner Arnstadts lebten überwiegend von der Landwirtschaft, dem Handwerk und dem Handel. Die günstige Lage an den Flüssen Gera und Weiße ließ auch das Mühlengewerbe dazu beitragen, dem Ort zu einem gewissen Wohlstand zu verhelfen, der sich bis heute in den prächtigen Bürgerhäusern am Markt und am Riedplatz ablesen lässt. Im 17. Jahrhundert lebten in Arnstadt der Organist Heinrich Bach mit seinen drei hochbegabten Söhnen sowie sein Bruder Christoph, Stadtmusicus und Großvater Johann Sebastian Bachs. Die vielen Vorfahren Johann Sebastian Bachs, die in Arnstadt lebten, und das nahezu original erhaltene Wohnhaus der Familie machen die Stadt wahrlich zu einer besonderen "Bachstadt".
Aus der Bauern-, Handwerker- und Händlerstadt entwickelte sich im 19. Jahrhundert eine Industriestadt, in der Waagen, Farben, Lederhandschuhe und später Automobile, Fernmeldeanlagen und Chemieanlagen produziert wurden. Heute präsentiert sich die Kleinstadt Arnstadt mit ihren ca. 27.000 Einwohnern als zu entdeckendes Kleinod in der mitteldeutschen Kulturlandschaft.
 

Konkurrenzentwürfe zur Briefmarke

Konkurrenzentwurf von Jochen Berthold Konkurrenzentwurf von Grit Fiedler Konkurrenzentwurf von Hilmar Zill
Jochen Berthold Grit Fiedler Hilmar Zill
 

Allgemeine Angaben zur Briefmarke

AusgabelandDeutschland (BRD)
Ausgabetag5. Februar 2004
AusgabeartSondermarke
 

Sonstige Angaben zur Briefmarke

Größe in mm:35,00 x 35,00
Entwerfer Pwz:Werner Hans Schmidt, Frankfurt am Main
Entwerfer Stempel:Werner Hans Schmidt, Frankfurt am Main
Papier:nicht bekannt
Druckart:nicht bekannt
Druckort:nicht bekannt
Konfektionierung:nicht bekannt
Anordung PWz:nicht bekannt
 

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