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![]() Porträt Engelbert Humperdinck und Abb. zur Märchenoper "Hänsel und Gretel" Engelbert Humperdinck, geboren am 1. September 1854 in Siegburg, begann sein Studium am Kölner Konservatorium. Nach dem Gewinn des Frankfurter Mozartpreises führte er sein Studium in München bei Franz Lachner und an der Königlichen Musikschule bei Gabriel Josef Rheinberger fort. 1880 konnte Humperdinck Bekanntschaft mit Richard Wagner schließen, der ihn mit zentralen Aufgaben bei der Vorbereitung der Uraufführung seines "Parsival" 1882 in Bayreuth betraute. In der Folge lehrte Humperdinck an den Konservatorien in Barcelona und in Köln und wirkte als Lektor beim Musikverlag Schott. Am 23. Dezember 1893 war die Uraufführung seiner Oper "Hänsel und Gretel" in Weimar. Sie sollte zum Welterfolg werden und dem Komponisten Ruhm und finanzielle Unabhängigkeit bringen. Die Melodien "Suse, liebe Suse, was raschelt im Stroh", "Brüderchen, komm tanz mit mir", "Knusper, Knusper, Knäuschen" oder "Ein Männlein steht im Walde" wurden zu wahren Volksliedern, wie auch das übrige Werk Engelbert Humperdincks sich durch eine vom Volkslied inspirierte Melodik auszeichnet. 1900 folgte er dem Ruf als Leiter einer Meisterklasse für Komposition an die Königliche Akademie der Künste in Berlin. Dort wurde er 1911 Nachfolger Max Bruchs als Direktor der Theorie- und Kompositionsabteilung an der Königlichen Hochschule für Musik. Humperdinck war in erster Linie ein Bühnen- und Vokalkomponist. Neben den Vokalwerken sind die Schauspielmusiken, vor allem zu Dramen von William Shakespeare, ein weiterer Schaffensschwerpunkt. Engelbert Humperdinck starb am 27. September 1921 in Neustrelitz, sein Werk "Hänsel und Gretel" gehört heute zu den international am häufigsten gespielten Opern. |
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| Sibylle und Prof. Fritz Haase | Irmgard Hesse | Jennifer Rothkopf |
| Ausgabeland | Deutschland (BRD) |
| Ausgabetag | 9. September 2004 |
| Ausgabeart | Sondermarke |
| Größe in mm: | 46,00 x 27,32 |
| Entwerfer Pwz: | Lorli und Prof. Ernst Jünger, München |
| Entwerfer Stempel: | Lorli und Prof. Ernst Jünger, München |
| Papier: | nicht bekannt |
| Druckart: | nicht bekannt |
| Druckort: | nicht bekannt |
| Konfektionierung: | nicht bekannt |
| Anordung PWz: | nicht bekannt |
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