Eine private Homepage von Andreas Bartl
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![]() Porträt von Bertha von Suttner mit ihrem Hauptwerk "Die Waffen nieder" Bertha von Suttner war 46 Jahre alt, als 1889 ihr Antikriegsroman "Die Waffen nieder!" erschien. Er wurde ein Welterfolg und bildete die Basis für Bertha von Suttners zentrale Rolle in der Friedensbewegung. Hatte sie bisher unpolitische Romane und Feuilletonartikel geschrieben, so erschienen ihr die Gefahren des Nationalismus und Militarismus immer bedrohlicher. Sie musste sich mit der Wirklichkeit der Kriege auseinandersetzen. Für ihr Buch befragte sie Zeitzeugen der Kriege von 1859, 1864, 1866 und 1870/71 und studierte zahlreiche Quellen. Auf dieser Grundlage wollte sie anhand des bewegenden Schicksals einer Frau, der Martha von Tilling, die in vier Kriegen zwei Ehemänner und einen Sohn verliert, Kriege in Frage stellen. Von nun an war ihr Interesse hauptsächlich auf das Zeitgeschehen ausgerichtet. Um ein wirksames Forum zu haben, fungierte sie seit 1892 als Herausgeberin der Zeitschrift "Die Waffen nieder! Monatszeitschrift zur Förderung der Friedens-Idee". Bertha von Suttner erschloss ein für eine Frau damals völlig neues Tätigkeitsfeld, das des organisierten, öffentlichen Friedensaktivismus. Sie nahm als Rednerin an Weltfriedenskongressen und Konferenzen teil. Zu Alfred Nobel, dem vermögenden Sprengstofffabrikanten, unterhielt sie eine freundschaftliche Beziehung. Er verfolgte ihr Engagement und unterstützte die Friedensbewegung auch finanziell. Die Anregung, einen Preis für die Verdienste um den Frieden zu vergeben, erhielt Alfred Nobel in Gesprächen mit ihr. Auch wenn er bei der Konzeption seines Friedenspreises an Bertha von Suttner als Preisträgerin gedacht hatte, so wurde sie jedoch erst bei der fünften Preisrunde, am 10. Dezember 1905, geehrt. Am 21. Juni 1914 erlag Bertha von Suttner, mittlerweile die berühmteste Frau ihrer Zeit, einem Krebsleiden. |
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| Angelika Winkhaus | Prof. Hans Peter Hoch / Andreas Hoch | Birgit Hogrefe |
| Ausgabeland | Deutschland (BRD) |
| Ausgabetag | 3. November 2005 |
| Ausgabeart | Sondermarke |
| Größe in mm: | 46,00 x 27,32 |
| Entwerfer Pwz: | Sibylle und Prof. Fritz Haase, Bremen |
| Entwerfer Stempel: | Sibylle und Prof. Fritz Haase, Bremen |
| Papier: | nicht bekannt |
| Druckart: | nicht bekannt |
| Druckort: | nicht bekannt |
| Konfektionierung: | nicht bekannt |
| Anordung PWz: | nicht bekannt |
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