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  Andreas Bartl
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  D-60385 Frankfurt
 

Briefmarken-Ausgabe: Fürth
1000 Jahre

Abbildungen und Ausgabeanlaß zur Briefmarke

Bild der Briefmarke ()
Abbildung einer Postkarte des Grünen Marktes von ca. 1910
Fürth wurde erstmals am 1. November 1007 urkundlich erwähnt, als der damalige König des Ostfrankenreiches Heinrich II. die Stadt dem frisch gegründeten Bistum Bamberg vermachte. Der Name Fürth entstand durch eine Furt im Rednitzgrund, einer flachen Stelle, an der Kutscher und Reiter die Rednitz überqueren konnten.
Die Dompropstei Bamberg, die Markgrafschaft Ansbach und die Reichsstadt Nürnberg konkurrierten bis Ende des 18. Jahrhundert in Fürth um die Vorherrschaft. Unter diesem Machtkampf hatten die Fürther Bürger zwar zu leiden, doch konnten sie andererseits die rivalisierenden Stadtherren gegeneinander ausspielen und sich größere wirtschaftliche und religiöse Freiheiten erkämpfen. Ein Geist der Toleranz und Weltoffenheit herrschte daher für lange Zeit in der Stadt. Juden, die aus Nürnberg vertrieben worden waren, fanden ab dem 15. Jahrhundert in Fürth Zuflucht. Es entwickelte sich eine jüdische Kultur, die Fürth im Volksmund den Namen "Fränkisches Jerusalem" brachte. Im Dreißigjährigen Krieg wurde Fürth fast völlig niedergebrannt. Doch die Stadt erholte sich von diesem Schicksalsschlag und insbesondere mit dem Beginn der Industrialisierung setzte ein rasches Wachstum ein. Symbol für den wirtschaftlichen Aufstieg ist die erste Eisenbahnstrecke, auf der die Dampflokomotive "Adler" 1853 von Nürnberg nach Fürth fuhr. Im Zweiten Weltkrieg von Bombenangriffen weitgehend verschont, konnte Fürth sein historisches Stadtbild größtenteils erhalten. Mit über 2.000 Baudenkmälern weist die Stadt gemessen an der Einwohnerzahl die größte Denkmaldichte in ganz Bayern auf. Das Rathaus, das dem Palazzo Vecchio in Florenz nachempfunden wurde, verleiht dem Stadtbild einen Hauch toskanischen Flairs.
 

Konkurrenzentwürfe zur Briefmarke

Konkurrenzentwurf von Silvia Runge Konkurrenzentwurf von Marie-Helen Geißelbrecht Konkurrenzentwurf von Prof. Heinz Schillinger
Silvia Runge Marie-Helen Geißelbrecht Prof. Heinz Schillinger
 

Allgemeine Angaben zur Briefmarke

AusgabelandDeutschland (BRD)
Ausgabetag2. Januar 2007
AusgabeartSondermarke
 

Sonstige Angaben zur Briefmarke

Größe in mm:35,00 x 35,00
Entwerfer Pwz:Susanne Oesterlee, Wuppertal
Entwerfer Stempel:Susanne Oesterlee, Wuppertal
Papier:nicht bekannt
Druckart:nicht bekannt
Druckort:nicht bekannt
Konfektionierung:nicht bekannt
Anordung PWz:nicht bekannt
 

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