Eine private Homepage von Andreas Bartl
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![]() Foto eines rekonstruierten Limes-Abschnittes mit dem eines Bodenfundes; Südtor der Saalburg; Ausgrabung "Principia 2005 wurde der Obergermanisch-Raetische Limes in die UNESCO-Liste des Welterbes aufgenommen. Diese insgesamt 550 Kilometer lange künstliche Grenzlinie zwischen Rhein und Donau markierte die beiden antiken Provinzen Obergermanien (Germania superior) und Raetien (Taetia) im heutigen Südwestdeutschland. Der Limes wurde in mehreren Ausbauphasen durch römisches Militär errichtet und kontrolliert. 120 n. Chr. verstärkte Kaiser Hadrian den in Form von Schneisen in den Wäldern angelegten Limes durch eine mächtige Palisade aus Eichenstämmen. In Obergermanien erhielt der Grenzwall Ende des zweiten Jahrhunderts einen sechs Meter breiten und über zwei Meter tiefen Graben. In Raetien ersetzte eine vermutlich bis zu drei Meter hohe steinerne Mauer die ursprüngliche Palisade. Etwa 900 hölzerne, später steinerne Wachttürme überwachten in einem Abstand von mehreren Hundert Metern den Verlauf. Zahlreiche Durchgänge ermöglichten den legalen Grenzübertritt. Mit den Sperranlagen sollte der Personen- und Warenverkehr in und aus dem Römischen Reich kontrolliert werden. Nicht Legionäre, sondern Soldaten der Hilfstruppen, die in rund 120 Kastellen stationiert waren, überwachten den Limes. Rings um diese Militäranlagen siedelten sich Händler, Handwerker und die Familien der Soldaten an. Die archäologischen Zeugnisse dieser einstigen Nahtstelle zwischen dem Römischen Reich und den einheimischen Völkern Mittel- und Nordeuropas bilden ein authentisches Geschichtszeugnis einer der wichtigsten Epochen der Menschheit. Zahlreiche Ausgrabungsstätten bezeugen den hohen wissenschaftlichen Wert des Limes. Als beliebte Ausflugsziele vermitteln Museen und Archäologische Parks Aspekte der gemeinsamen Vergangenheit weiter Teile Europas. |
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| Birgit Hogrefe | Gerhard Lienemeyer | Isolde Monson-Baumgart |
| Ausgabeland | Deutschland (BRD) |
| Ausgabetag | 11. Oktober 2007 |
| Ausgabeart | Sondermarke im Block |
| Größe in mm: | 46,00 x 27,32 |
| Entwerfer Pwz: | Annegret Ehmke, München |
| Entwerfer Stempel: | Annegret Ehmke, München |
| Papier: | nicht bekannt |
| Druckart: | nicht bekannt |
| Druckort: | nicht bekannt |
| Konfektionierung: | nicht bekannt |
| Anordung PWz: | nicht bekannt |
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