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![]() Kölnisch, Ende 14. Jahrhundert: Elisabeth pflegt Kranke 2007 wird in vielen Ländern Europas der 800. Geburtstag Elisabeths von Thüringen begangen. Die im Jahr 1207 geborene ungarische Königstochter kam als Vierjährige nach Thüringen, um den künftigen Fürsten Ludwig IV. zu heiraten. Mit dieser Ehe trat sie 1221 an die Spitze eines der glanzvollsten Fürstenhofe jener Zeit. Ein Jahr später begegnete Elisabeth den ersten Franziskanern in Deutschland, die ihr die religiösen Ideale des Franz von Assisi vermittelten, in deren Mittelpunkt die - wörtlich begriffene - radikale Nachfolge Christi in strikter Armut und tiefster Selbsterniedrigung stand. Elisabeth distanzierte sich fortan zunehmend von der glänzenden Welt des Hochadels. So verkaufte sie ihren Schmuck und gab den Erlös den Armen, verschenkte Nahrung und Kleider und ließ am Fuß der Wartburg ein Hospital errichten. Nach dem frühen Tod ihres Gatten 1226 wurde die unbequeme Wohltäterin von ihrer Familie ihrer Güter beraubt und vom Hof vertrieben. Dank der Einschaltung des Papstes gelang es Konrad von Marburg, den Elisabeth wegen seiner religiösen Ziele und strikten Armut zu ihrem geistlichen Leiter erwählt hatte, einen finanziellen Ausgleich mit der landgräflichen Familie zu erzielen. Elisabeth erhielt ein Witwengut in Marburg, wo sie ein Hospital errichtete. Dort arbeitete sie als Schwester und opferte sich bei der Pflege auf. Völlig entkräftet starb Elisabeth im Alter von 24 Jahren am 17. November 1231 in Marburg. Bereits am 27. Mai 1235 wurde sie heilig gesprochen. Der Deutsche Orden errichtete wenig später eine große Wallfahrts- und Ordenskirche über ihrem Grab. Als Inbegriff der Barmherzigkeit wurde Elisabeth über die Jahrhunderte hinweg als Heilige verehrt und ist noch heute für die beide großen Konfessionen eine der bekanntesten Frauengestalten der mittelalterlichen Kirche. |
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| Katrin Gamerschlag / Marcus Chwalczyk | Prof. Dieter Ziegenfeuter | Prof. Rudolf Grüttner |
| Ausgabeland | Deutschland (BRD) |
| Ausgabetag | 8. November 2007 |
| Ausgabeart | Sondermarke |
| Größe in mm: | 35,00 x 35,00 |
| Entwerfer Pwz: | Prof. Dieter Ziegenfeuter, Dortmund |
| Entwerfer Stempel: | Prof. Dieter Ziegenfeuter, Dortmund |
| Papier: | nicht bekannt |
| Druckart: | nicht bekannt |
| Druckort: | nicht bekannt |
| Konfektionierung: | nicht bekannt |
| Anordung PWz: | nicht bekannt |
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