Eine private Homepage von Andreas Bartl
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![]() Gesellschaft in einer Altberliner Destille, 1905 Heinrich Zille hat als Zeichner, Grafiker und Fotograf der Stadt Berlin im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts ein unverwechselbares Gesicht gegeben. Seine Arbeiten sind Zeugnisse eines Lebens in der durch Industrialisierung und Armut geprägten Großstadt. Zille wird am 10. Januar 1858 als Sohn eines Uhrmachers in Radeburg bei Dresden geboren. Nach mehreren Umzügen im Raum Dresden zieht die hoch verschuldete Familie nach Berlin. Zille lernt den Beruf des Lithographen und arbeitet bis 1908 als Tiefdrucker bei der renommierten "Photographischen Gesellschaft". Ab etwa 1890 beginnt Heinrich Zille mit der ernsthaften Produktion eigener künstlerischer Arbeiten. Er erstellt zahlreiche Zeichnungen und Radierungen zu sozialkritischen Themen. Sein von eigenen Erfahrungen geschärfter Blick auf das Leben der "Unterschichten" erregt die Aufmerksamkeit liberaler Künstlerkreise in Berlin und Max Liebermann wird einer seiner wichtigsten Förderer. 1901 stellt Zille erstmals in der "Berliner Secession" aus und wird 1903 ihr Mitglied. Führende Zeitschriften wie "Simplicissimus" oder "Jugend" drucken seine Arbeiten und übertragen ihm Illustrationsaufträge. 1908 wird Zille von der "Photographischen Gesellschaft" entlassen und arbeitet fortan als freier Künstler unter anderem für die Zeitschrift "Lustige Blätter". 1913 erscheinen Zilles Bildband "Mein Milljöh", die Zyklen "Berliner Luft" und "Hurengespräche", die Zille berühmt machen. 1924 wird Zille auf Vorschlag von Max Liebermann in die Preußische Akademie der Künste berufen. Den Höhepunkt seiner Popularität erreicht der Zeichner mit der Ausstellung "Zilles Werdegang" im Märktischen Museum in Berlin, die zu seinem 70. Geburtstag realisiert wird. Am 9. August 1929 stirbt Heinrich Zille in Berlin. |
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| Gerda M. Neumann / Horst F. Neumann | Atelier Haase & Knels | Susanne Oesterlee |
| Ausgabeland | Deutschland (BRD) |
| Ausgabetag | 2. Januar 2008 |
| Ausgabeart | Sondermarke |
| Größe in mm: | 35,00 x 35,00 |
| Entwerfer Pwz: | Antonia Graschberger, München |
| Entwerfer Stempel: | Antonia Graschberger, München |
| Papier: | nicht bekannt |
| Druckart: | nicht bekannt |
| Druckort: | nicht bekannt |
| Konfektionierung: | nicht bekannt |
| Anordung PWz: | nicht bekannt |
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