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Briefmarken-Ausgabe: Staatliche Vogelschutzwarte Seebach
100 Jahre

Abbildungen und Ausgabeanlaß zur Briefmarke

Bild der Briefmarke (100 Jahre Staatliche Vogelschutzwarte Seebach)
Vogelschutzwarte mit verschiedenen Sing- und Raubvögeln
In Seebach (Thüringen) befindet sich in der historischen Wasserburg aus dem 13. Jahrhundert die älteste Staatliche Vogelschutzwarte Deutschlands. Ihre Entstehung geht auf die private "Versuchs- und Musterstation für Vogelschutz" von Hans Freiherr von Berlepsch zurück. Die staatliche Anerkennung dieser Station durch die königlich preußische Landesregierung erfolgte bereits am 1. April 1908. Dieses Datum gilt als Geburtsstunde der Staatlichen Vogelschutzwarten in Deutschland und als Meilenstein in der Geschichte des Vogelschutzes. 1936 wurde der Seebacher Station der Titel "Staatliche Vogelschutzwarte" zuerkannt. Ihr damaliger Leiter, Karl Mansfeld, setzte neue Maßstäbe im Bereich der ornithologischen Forschung, aber auch die Öffentlichkeitsarbeit und der angewandte Vogelschutz kamen nicht zu kurz.
Nach dem Zweiten Weltkrieg gehörte die Vogelschutzwarte Seebach der Biologischen Zentralanstalt für Land- und Forstwirtschaft, der Akademie der Landwirtschaftswissenschaften und dort dem Institut für Pflanzenschutzforschung an. Dies führte ab 1972 zu einem Aufgabenwandel in Richtung vogeltoxikologischer Untersuchungen. Erst ab 1991 bestimmten wieder ornithologischer Schwerpunkte das Aufgabenspektrum der Einrichtung, die wieder den Namen "Staatliche Vogelschutzwarte" erhielt. Heute ist die Staatliche Vogelschutzwarte Seebach Teil der Thüringer Landesanstalt für Geologie und Umwelt in Jena. Als Außenstelle nimmt sie die Beratung von Behörden, Vereinen und Privatpersonen in allen Fragen des Vogelschutzes wahr und koordiniert naturschutzfachliche Aufgaben. Zu ihr gehört auch eine Auffang- und Pflegestation, in der jährlich bis zu 250, zum Teil verletzte Vögel betreut werden.
 

Konkurrenzentwürfe zur Briefmarke

Konkurrenzentwurf von Haase & Kneels Konkurrenzentwurf von Prof. Anke Feuchtenberger / elf Studierende Konkurrenzentwurf von Prof. Heinz Schillinger
Haase & Kneels Prof. Anke Feuchtenberger / elf Studierende Prof. Heinz Schillinger
 

Allgemeine Angaben zur Briefmarke

AusgabelandDeutschland (BRD)
Ausgabetag10. April 2008
AusgabeartSondermarke
 

Sonstige Angaben zur Briefmarke

Größe in mm:46,00 x 27,32
Entwerfer Pwz:Detlef Glinski, Berlin
Entwerfer Stempel:Detlef Glinski, Berlin
Papier:nicht bekannt
Druckart:nicht bekannt
Druckort:nicht bekannt
Konfektionierung:nicht bekannt
Anordung PWz:nicht bekannt
 

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