Eine private Homepage von Andreas Bartl
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![]() Vogelschutzwarte mit verschiedenen Sing- und Raubvögeln In Seebach (Thüringen) befindet sich in der historischen Wasserburg aus dem 13. Jahrhundert die älteste Staatliche Vogelschutzwarte Deutschlands. Ihre Entstehung geht auf die private "Versuchs- und Musterstation für Vogelschutz" von Hans Freiherr von Berlepsch zurück. Die staatliche Anerkennung dieser Station durch die königlich preußische Landesregierung erfolgte bereits am 1. April 1908. Dieses Datum gilt als Geburtsstunde der Staatlichen Vogelschutzwarten in Deutschland und als Meilenstein in der Geschichte des Vogelschutzes. 1936 wurde der Seebacher Station der Titel "Staatliche Vogelschutzwarte" zuerkannt. Ihr damaliger Leiter, Karl Mansfeld, setzte neue Maßstäbe im Bereich der ornithologischen Forschung, aber auch die Öffentlichkeitsarbeit und der angewandte Vogelschutz kamen nicht zu kurz. Nach dem Zweiten Weltkrieg gehörte die Vogelschutzwarte Seebach der Biologischen Zentralanstalt für Land- und Forstwirtschaft, der Akademie der Landwirtschaftswissenschaften und dort dem Institut für Pflanzenschutzforschung an. Dies führte ab 1972 zu einem Aufgabenwandel in Richtung vogeltoxikologischer Untersuchungen. Erst ab 1991 bestimmten wieder ornithologischer Schwerpunkte das Aufgabenspektrum der Einrichtung, die wieder den Namen "Staatliche Vogelschutzwarte" erhielt. Heute ist die Staatliche Vogelschutzwarte Seebach Teil der Thüringer Landesanstalt für Geologie und Umwelt in Jena. Als Außenstelle nimmt sie die Beratung von Behörden, Vereinen und Privatpersonen in allen Fragen des Vogelschutzes wahr und koordiniert naturschutzfachliche Aufgaben. Zu ihr gehört auch eine Auffang- und Pflegestation, in der jährlich bis zu 250, zum Teil verletzte Vögel betreut werden. |
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| Haase & Kneels | Prof. Anke Feuchtenberger / elf Studierende | Prof. Heinz Schillinger |
| Ausgabeland | Deutschland (BRD) |
| Ausgabetag | 10. April 2008 |
| Ausgabeart | Sondermarke |
| Größe in mm: | 46,00 x 27,32 |
| Entwerfer Pwz: | Detlef Glinski, Berlin |
| Entwerfer Stempel: | Detlef Glinski, Berlin |
| Papier: | nicht bekannt |
| Druckart: | nicht bekannt |
| Druckort: | nicht bekannt |
| Konfektionierung: | nicht bekannt |
| Anordung PWz: | nicht bekannt |
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