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![]() "Ansicht der Propylaeen in München"; Gemälde von Leo von Klenze, 1848 Leo von Klenze zählt zu den bedeutendsten und vielseitigsten deutschen Architekten. Geboren wurde er am 29. Februar 1784 bei Schladen im Harz. Von 1800 bis 1803 studierte er Kameralbauwissenschaft an der Berliner Bauakademie. Anschließend ging er nach Paris, wo er das von seinem Lehrer Jean-Nicolas-Louis Durand entwickelte System des rationalen schematischen Entwerfens auf der Grundlage eines Rasters kennenlernte und zum Grundsatz seiner späteren Werke machte. Nach Studienjahren in Italien wurde er 1808 nach Kassel berufen, wo er das Theater bei Schloss Wilhelmshöhe errichtete. Ab 1813 in München ansässig wurde er dort vom bayerischen Kronprinzen und späteren König Ludwig gefördert und zum Leiter des gesamten staatlichen Bauwesens in Bayern ernannt. Für Ludwig verwirklichte Klenze dessen Traum von einem "neuen München". Mit Monumentalplätzen, Prachtbauten und der Anlage der Ludwigstraße gab er dem Stadtbild eine Prägung, die den architektonischen Charakter Münchens bis heute bestimmt. Klenzes wichtigste Bauten waren die Glyptothek und die Alte Pinakothek. Nach der Thronbesteigung 1825 favorisierte Ludwig auch andere Architekten, Klenze blieb aber mit Bauten wie dem Festsaaltrakt und dem Königsbau der Residenz in München und der Walhalla bei Donaustauf beschäftigt. 1839 erhielt er vom russischen Kaiser Nikolaus I. den Auftrag zum Bau der Neuen Eremitage in St. Petersburg. Da Klenze von Ludwigs Nachfolger, Maximilian II., keine weiteren Aufträge erhielt, widmete er sich der Ausarbeitung seines architekturtheoretischen Traktats sowie dem Abfassen seiner Lebenserinnerungen. Leo von Klenze starb am 27. Januar 1864 in München. |
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| Gerhard Lienemeyer | Prof. Ernst Jünger / Lorli Jünger | Gerhard Lienemeyer |
| Ausgabeland | Deutschland (BRD) |
| Ausgabetag | 12. Februar 2009 |
| Ausgabeart | Sondermarke |
| Größe in mm: | 35,00 x 35,00 |
| Entwerfer Pwz: | Prof. Heribert Birnbach, Bonn |
| Entwerfer Stempel: | Prof. Heribert Birnbach, Bonn |
| Papier: | Gestrichenes, weißes, fluoreszierendes Postwertzeichenpapier DP 2 |
| Druckart: | Mehrfarben-Offsetdruck |
| Druckort: | Bundesdruckerei GmbH, Berlin |
| Konfektionierung: | Zehnerbogen 210 x 105 mm |
| Anordung PWz: | 5 PWz nebeneinander, 2 PWz untereinander |
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