Eine private Homepage von Andreas Bartl
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![]() Professor Bernhard Grzimek mit Gorilla Anfang der 1950er Jahre brach Bernhard Grzimek nach Afrika auf. Als Direktor des Frankfurter Zoos wollte er Tiere für den im Zweiten Weltkrieg stark zerstörten Zoo holen. Und er wollte die Lebensweise der Tiere in freier Wildbahn studieren und filmen, um so ihre Haltungsbedingungen im Zoo zu verbessern. Doch die Situation der Wildtiere auf dem afrikanischen Kontinent entsetzte ihn. Bereits vor mehr als 50 Jahren sah er kommen, was heute zu einem globalen Problem geworden ist: die stetig wachsende Zahl von Menschen benötigt immer mehr Ressourcen und die Wildnisgebiete schrumpfen rapide. Aus diesen Reisen und Erfahrungen wurde innerhalb weniger Jahre ein einzigartiges Engagement für die Tierwelt Afrikas. Bernhard Grzimek und sein Sohn Michael legten mit ihren Tierzählungen aus dem Flugzeug die Grundlage für die moderne Naturschutzarbeit im Serengeti Nationalpark. Mit ihrem gemeinsamen Film "Serengeti darf nicht sterben" landeten sie 1959 einen Welterfolg. 1960 erhielt Bernhard Grzimek dafür den Oscar. Seinem Sohn war diese Ehre nicht mehr vergönnt, da er 1959 beim Absturz seines Flugzeugs ums Leben kam. Mit seiner über viele Jahre erfolgreichen Fernsehsendung "Ein Platz für wilde Tiere" begeisterte Grzimek eine ganze Generation und sammelte Millionen für die Projektarbeit der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt, deren Präsident er bis zu seinem Tod war. Grzimek war weit mehr als der "Tierprofessor", er prägte den institutionellen Naturschutz in Deutschland, war Vorreiter und Mitbegründer zahlreicher Organisationen und Institutionen und trieb die Gründung des ersten deutschen Nationalparks (Bayerischer Wald) wesentlich mit voran. Der am 24. April 1909 in Neisse (Oberschlesien) geborene Tierarzt starb am 13. März 1987 in Frankfurt am Main. |
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| Prof. Christoph Gassner | Gerhard Lienemeyer | Detlef Glinski |
| Ausgabeland | Deutschland (BRD) |
| Ausgabetag | 9. April 2009 |
| Ausgabeart | Sondermarke |
| Größe in mm: | 35,00 x 35,00 |
| Entwerfer Pwz: | Sibylle und Prof. Fritz Haase, Bremen |
| Entwerfer Stempel: | Sibylle und Prof. Fritz Haase, Bremen |
| Papier: | Gestrichenes, weißes, fluoreszierendes Postwertzeichenpapier DP 2 |
| Druckart: | Mehrfarben-Offsetdruck |
| Druckort: | Giesecke & Devrient GmbH, Werk Wertpapierdruckerei Leipzig |
| Konfektionierung: | Zehnerbogen 210 x 105 mm |
| Anordung PWz: | 5 PWz nebeneinander, 2 PWz untereinander |
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