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Briefmarken-Ausgabe: Schätze der Philatelie - Eichstätt-Brief
Serie "Tag der Briefmarke"

Abbildungen und Ausgabeanlaß zur Briefmarke

Bild der Briefmarke (Tag der Briefmarke: Schätze der Philatelie - Eichstätt-Brief)
Eichstätt-Brief
Als das Königreich Bayern zum 1. November 1849 eigene Briefmarken einführte, ahnte wohl niemand, dass die drei ersten deutschen Briefmarken begehrte Sammlerobjekte werden würden. Die Königlich-Bayerische Post gab damals drei Werte aus: eine schwarze Ein-Kreuzer-Marke, eine blaue Drei-Kreuzer-Marke und eine braune Sechs-Kreuzer-Marke. Die schwarze Ein-Kreuzer-Marke, kurz "Schwarzer Einser", war u.a. für Drucksachen vorgesehen. Da diese nach Erhalt häufig weggeworfen wurden und zudem die Farbe dieser Marke nach knapp einem Jahr in "Rosa" geändert wurde, ist der "Schwarze Einser" die seltenste der drei Marken. 1959 war es dann auch eine riesige Sensation für die philatelistische Fachwelt, als im Stadtarchiv des oberbayerischen Eichstätt ein Brief mit einem Sechserblock des Schwarzen Einsers auftauchte. Der Fund interessierte schnell wohlhabende Sammler, aber die Stadt Eichstätt verkaufte zunächst nicht. 1969 erwarb der damalige Postminister, Dr. Werner Dollinger, den Brief für die philatelistische Sammlung der Deutschen Bundespost. Diese Sammlung ist heute als "Archiv für Philatelie" Teil der Museumsstiftung Post und Telekommunikation. Zusammen mit dem "Baden-Fehldruck" gehört der "Eichstätt-Brief" zu den wertvollsten Objekten der deutschen Philatelie und ist seit 1999 dauerhaft in der Schatzkammer des Berliner Museums für Kommunikation ausgestellt.
 

Konkurrenzentwürfe zur Briefmarke

Konkurrenzentwurf von Christoph Beier Konkurrenzentwurf von Ursula Kahrl Konkurrenzentwurf von Silvia Runge
Christoph Beier Ursula Kahrl Silvia Runge
 

Allgemeine Angaben zur Briefmarke

AusgabelandDeutschland (BRD)
Ausgabetag7. Mai 2009
AusgabeartSondermarke mit Zuschlag
 

Sonstige Angaben zur Briefmarke

Größe in mm:35,00 x 35,00 mm
Entwerfer Pwz:Ursula Lautenschläger, Berlin
Entwerfer Stempel:Ursula Lautenschläger, Berlin
Papier:Gestrichenes, weißes, fluoreszierendes Postwertzeichenpapier DP 2
Druckart:Mehrfarben-Offsetdruck
Druckort:Bagel Security-Print GmbH & Co. KG, Mönchengladbach
Konfektionierung:Zehnerbogen 105 x 210 mm
Anordung PWz:2 PWz nebeneinander, 5 PWz untereinander
 

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