Eine private Homepage von Andreas Bartl
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![]() Augustusplatz um 1845 Am 2. Dezember 1409 eröffnet, gehört die "Alma mater Lipsiensis" zu den alten Universitäten Europas. In Deutschland ist sie nach Heidelberg die zweitälteste Hohe Schule, an der ohne Unterbrechung gelehrt und geforscht wurde. Gelehrte von Weltruf wie Christian Thomasius, Werner Heisenberg, Ernst Bloch und viele andere prägten das Gesicht der Leipziger Universität über die 600 Jahre ihrer Geschichte. Schon im 15. Jahrhundert verdankte die Universität ihre rasch wachsende Bedeutung den Bedürfnissen des sich entwickelnden Territorialstaates nach guter Ausbildung seiner künftigen Eliten, der Weltoffenheit eines aufblühenden Messe- und Handelsplatzes sowie einer vergleichsweise großzügigen Ausstattung durch landesherrliche Dotierungen und kirchliche Unterstützung. Die Universität erhielt 1836 das auf der Briefmarke abgebildete dreistöckige klassizistische Hauptgebäude, das Augusteum. Gebaut wurde es nach einer Zeichnung von Karl Friedrich Schinkel sowie Plänen von Albert Geutebrück ab 1831. Bereits in den 1870er Jahren stieß das Gebäude an seine Kapazitätsgrenzen. Von 1892 bis 1897 wurde es großzügig erweitert. Im Zweiten Weltkrieg wurden mehr als 60 Prozent der Gebäude vernichtet. Am 30. Mai 1968 wurden die Paulinerkirche und das Augusteum gesprengt. Auf dem geräumten Gelände entstand bis 1975 ein neuer Universitätskomplex. Nach der Wiedervereinigung beschloss das Konzil der Universität 1991 die Rückkehr zum alten Namen "Universität Leipzig", nachdem sie seit 1953 den Namen "Karl Marx" getragen hatte. Derzeit entsteht auf dem Campus ein modernes neues Hochschulgebäude mit einer Erinnerungsfunktion an die 1968 gesprengte Paulinerkirche. |
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| Irmgard Hesse | Andreas Mayer | Lutz Menze |
| Ausgabeland | Deutschland (BRD) |
| Ausgabetag | 2. Juli 2009 |
| Ausgabeart | Sondermarke |
| Größe in mm: | 46,00 x 27,32 |
| Entwerfer Pwz: | Nadine Nill, Mössingen |
| Entwerfer Stempel: | Nadine Nill, Mössingen |
| Papier: | Gestrichenes, weißes, fluoreszierendes Postwertzeichenpapier DP 2 |
| Druckart: | Mehrfarben-Offsetdruck |
| Druckort: | Bagel Security-Print GmbH & Co. KG, Mönchengladbach |
| Konfektionierung: | Zehnerbogen 115 x 164 mm |
| Anordung PWz: | 2 PWz nebeneinander, 5 PWz untereinander |
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