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![]() Wanderung von Jugendherberge zu Jugendherberge Auf der Burg Altena im Sauerland wurde vor 100 Jahren die erste Jugendherberge der Welt eröffnet. Bei einer Wanderung mit seiner Klasse im August 1909 war der Lehrer Richard Schirrmann von einem heftigen Gewitter überrascht worden. Niemand nahm damals die Schüler auf und die Klasse fand in einer leer stehenden Schule Unterkunft. Da kam dem Lehrer die Idee, dass jeder wanderwichtige Ort in Tagesmarschabständen eine Jugendherberge bräuchte. Schnell fand er viele Mitstreiter. 15 Jahre später gab es im Deutschen Reich bereits über 2.000 Jugend-herbergen. Vertreter aus der Schweiz, Polen, der Tschechoslowakei, Norwegen, den Niederlanden, Dänemark, Großbritannien, Irland, Frankreich und Belgien schlossen sich 1932 zu einem internationalen Dachverband zusammen. Nach Kriegsende entwickelte sich in der Bundesrepublik rasch wieder ein lebhaftes Herbergsleben. In der DDR wurden die Jugendherbergen verstaatlicht. Seit 1990 gibt es wieder ein gesamtdeutsches Jugendherbergswerk mit aktuell zwei Millionen Mitgliedern. Heute knüpfen 550 Jugendherbergen in Deutschland und weitere 4.000 Häuser in 90 Ländern der Erde ein Netz von Begegnungsstätten, das die Welt umspannt. Denn die Idee der Jugendherbergen ermutigt Tausende Menschen, andere Länder und Kulturen kennen zu lernen und unbekanntes Terrain zu erobern. Aktuell werden die Jugendherbergen bundesweit Schritt für Schritt modernisiert und den aktuellen Bedürfnissen angepasst. Bereits heute können die Gäste zahlreiche Freizeit- und Bildungsprogramme aus den Bereichen Sport, Kultur, Natur, Umwelt und Gesundheit erleben. Mit ihrer heiteren Atmosphäre sind Jugendherbergen nicht nur beliebte Ziele für Sport- und Musikgruppen, sondern auch ideale Urlaubsorte für Familien. |
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| Detlef Glinski | Prof. Anna Berkenbusch | Susanne Oesterlee |
| Ausgabeland | Deutschland (BRD) |
| Ausgabetag | 13. August 2009 |
| Ausgabeart | Sondermarke |
| Größe in mm: | 46,00 x 27,32 |
| Entwerfer Pwz: | Professor Henning Wagenbreth, Berlin |
| Entwerfer Stempel: | Professor Henning Wagenbreth, Berlin |
| Papier: | Gestrichenes, weißes, fluoreszierendes Postwertzeichenpapier DP 2 |
| Druckart: | Mehrfarben-Offsetdruck |
| Druckort: | Bundesdruckerei GmbH, Berlin |
| Konfektionierung: | Zehnerbogen 115 x 164 mm |
| Anordung PWz: | 2 PWz nebeneinander, 5 PWz untereinander |
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