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![]() Textzeile aus Briefe 1793 und Scherenschnitt Friedrich von Schiller Vor 250 Jahren, am 10. November 1759, wurde Friedrich Schiller in Marbach am Neckar geboren, neben Goethe der deutsche Nationaldichter schlechthin. Nach dem Besuch der Lateinschule studierte er auf Weisung des Herzogs Karl Eugen zunächst Jura, ab 1775 Medizin. Bereits ein Jahr später begann er die Arbeit an dem freiheit-lichen Theaterstück "Die Räuber". 1782 wurde das Stück in Mannheim uraufgeführt und entfachte beim jugendlichen Publikum wahre Jubelstürme. Herzog Karl Eugen ließ Schiller daraufhin ins Gefängnis werfen. Der Dichter aber floh nach Thüringen, wo er sein Werk "Kabale und Liebe" vollendete und mit "Don Karlos" begann. 1790 heiratete Schiller und wurde wenig später zum Hofrat ernannt. Vieles deutete auf ein berufliches und privates Glück. Doch bereits 1791 erkrankte Schiller - wahrscheinlich an Tuberkulose. Von 1796 bis 1800 gab er die Literaturzeitschrift "Musenalmanach" heraus, an der unter anderem Goethe, Herder, Hölderlin und Schlegel mitarbeiteten. Ende 1799 zog er mit seiner Familie nach Weimar, wo ihm 1802 das Adelsdiplom überreicht wurde. Im selben Jahr vollendete er den "Wallenstein" und schieb "Das Lied von der Glocke". 1804 vollendete er "Wilhelm Tell". Am 9. Mai 1805 starb der große Dichter an einer akuten Lungenentzündung in Weimar. Schiller brachte seiner Leserschaft die Vernunft-, Humanitäts- und Freiheitsideale näher. Die sprachgewaltige Eingängigkeit seiner Verse und seine pointensicheren Bühnendialoge sorgten dafür, dass einige davon zu geflügelten Worten wurden. In absoluter geistiger Unabhängigkeit drang der radikale Ethiker Schiller in seinen Stücken stets bis an die Wurzel der Problematik und bestätigte so sein auch auf der Briefmarke dargestelltes Diktum: Die Kunst ist eine Tochter der Freiheit. |
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| Prof. Gabriele Franziska Götz | Günter Gamroth | Prof. Fons Hickmann |
| Ausgabeland | Deutschland (BRD) |
| Ausgabetag | 12. November 2009 |
| Ausgabeart | Sondermarke |
| Größe in mm: | 35,00 x 35,00 |
| Entwerfer Pwz: | Carsten Wolff, Frankfurt am Main |
| Entwerfer Stempel: | Carsten Wolff, Frankfurt am Main |
| Papier: | Gestrichenes, weißes, fluoreszierendes Postwertzeichenpapier DP 2 |
| Druckart: | Mehrfarben-Offsetdruck |
| Druckort: | Bagel Security-Print GmbH & Co. KG, Mönchengladbach |
| Konfektionierung: | Zehnerbogen 210 x 105 mm |
| Anordung PWz: | 5 PWz nebeneinander, 2 PWz untereinander |
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