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![]() Ausschnitt aus dem Gemälde Limburg a. d. Lahn von George Clarkson Staufield, 1867 2010 jährt sich die erste schriftliche Erwähnung Limburgs an der Lahn zum 1100. Mal. Gaugraf Konrad Kurzbold hatte in seiner Burg auf dem Felsen über der Lahn ein Kanonikerstift gegründet. Im Jahr 910 schenkte König Ludwig IV. das Kind, der letzte ostfränkische Karolingerherrscher, ihm Ländereien und Rechte zur Ausstattung einer Basilika, die der Gaugraf errichten wollte. In der Folgezeit nahmen das Stift und die zu Füßen des Lahnfelsens entstehende Stadt eine enorme Entwicklung, was auch durch die Lahnfurt und die Lage an der Straße von Köln nach Frankfurt begünstigt wurde. Die Zeit der Verpfändung der Stadt ab 1344 und schließlich die kurtrierische Herrschaft bedeuteten einen wirtschaftlichen Niedergang Limburgs. Erst ab dem frühen 19. Jahrhundert und dann spätestens mit dem Anschluss an das entstehende Eisenbahnnetz 1862 ging es wirtschaftlich wieder bergauf. Geistlich wurde die Stadt über Jahrhunderte hinweg durch das Stift St. Georg geprägt, dessen mächtige Kirche heute Sitz des Limburger Bischofs ist. Der Limburger Dom inspiriert seit Jahrhunderten Künstler. Oft wurde er von der Ostseite abgebildet - zusammen mit dem Limburger Schloss - seltener zusammen mit der alten Lahnbrücke von Nordwesten. Diese Perspektive wählte der Künstler George Clarkson Staufield 1867, als er beide Bauwerke zusammen mit einem Ausschnitt der Stadt auf Leinwand zeigte. Diese Ansicht repräsentiert Limburg besonders gut: der Dom steht für die geistige Kraft, Brücke und Lahn für Handel und Verkehr, die stolzen Häuser für eine selbstbewusste Bürgerschaft. Die Stadt pflegt die Zeugnisse ihrer Vergangenheit, was an der vorbildlich sanierten Altstadt mit ihren malerischen Fachwerkhäusern deutlich wird, die Limburg ein einzigartiges Flair verleihen. |
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| Vera Brasecke-Kaul / Hilmar Kaul | Jäger & Jäger | Carsten Wolf |
| Ausgabeland | Deutschland (BRD) |
| Ausgabetag | 2. Januar 2010 |
| Ausgabeart | Sondermarke |
| Größe in mm: | 44,20 x 26,20 |
| Entwerfer Pwz: | Susanne Oesterlee, Wuppertal |
| Entwerfer Stempel: | Susanne Oesterlee, Wuppertal |
| Papier: | Gestrichenes, weißes, fluoreszierendes Postwertzeichenpapier DP 2 |
| Druckart: | Mehrfarben-Offsetdruck |
| Druckort: | Bagel Security-Print GmbH & Co. KG, Mönchengladbach |
| Konfektionierung: | Zehnerbogen 115 x 158 mm |
| Anordung PWz: | 2 PWz nebeneinander, 5 PWz untereinander |
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