Andreas Bartl
  Orthstr. 9
  D-60385 Frankfurt
 

Limburg a. d. Lahn
1100 Jahre

Die Postwertzeichen-Ausgabe / die Briefmarken-Ausgabe 1100 Jahre Limburg a. d. Lahn wird mit Beschreibung zum Ausgabeanlass, Abbildung, Entwerfer der Marke, weiteren Entwürfen, und Daten zum Druck und Konfektion vorgestellt.

Abbildungen und Ausgabeanlaß zur Briefmarke

Bild der Briefmarke (Ausschnitt aus dem Gemälde Limburg a. d. Lahn von George Clarkson Staufield, 1867)
Das Motiv der Briefmarke ist: Ausschnitt aus dem Gemälde Limburg a. d. Lahn von George Clarkson Staufield, 1867.
2010 jährt sich die erste schriftliche Erwähnung Limburgs an der Lahn zum 1100. Mal. Gaugraf Konrad Kurzbold hatte in seiner Burg auf dem Felsen über der Lahn ein Kanonikerstift gegründet. Im Jahr 910 schenkte König Ludwig IV. das Kind, der letzte ostfränkische Karolingerherrscher, ihm Ländereien und Rechte zur Ausstattung einer Basilika, die der Gaugraf errichten wollte. In der Folgezeit nahmen das Stift und die zu Füßen des Lahnfelsens entstehende Stadt eine enorme Entwicklung, was auch durch die Lahnfurt und die Lage an der Straße von Köln nach Frankfurt begünstigt wurde. Die Zeit der Verpfändung der Stadt ab 1344 und schließlich die kurtrierische Herrschaft bedeuteten einen wirtschaftlichen Niedergang Limburgs.
Erst ab dem frühen 19. Jahrhundert und dann spätestens mit dem Anschluss an das entstehende Eisenbahnnetz 1862 ging es wirtschaftlich wieder bergauf. Geistlich wurde die Stadt über Jahrhunderte hinweg durch das Stift St. Georg geprägt, dessen mächtige Kirche heute Sitz des Limburger Bischofs ist. Der Limburger Dom inspiriert seit Jahrhunderten Künstler. Oft wurde er von der Ostseite abgebildet - zusammen mit dem Limburger Schloss - seltener zusammen mit der alten Lahnbrücke von Nordwesten. Diese Perspektive wählte der Künstler George Clarkson Staufield 1867, als er beide Bauwerke zusammen mit einem Ausschnitt der Stadt auf Leinwand zeigte. Diese Ansicht repräsentiert Limburg besonders gut: der Dom steht für die geistige Kraft, Brücke und Lahn für Handel und Verkehr, die stolzen Häuser für eine selbstbewusste Bürgerschaft. Die Stadt pflegt die Zeugnisse ihrer Vergangenheit, was an der vorbildlich sanierten Altstadt mit ihren malerischen Fachwerkhäusern deutlich wird, die Limburg ein einzigartiges Flair verleihen.
 

Konkurrenzentwürfe zur Briefmarke

Konkurrenzentwurf von Vera Brasecke-Kaul / Hilmar Kaul Konkurrenzentwurf von Jäger & Jäger Konkurrenzentwurf von Carsten Wolf
Vera Brasecke-Kaul / Hilmar Kaul Jäger & Jäger Carsten Wolf
 

Allgemeine Angaben zur Briefmarke

Das Ausgabeland der Briefmarken-Ausgabe ist Bundesrepublik Deutschland (BRD). Die Briefmarken sind Sondermarke und haben den Ausgabetag 2. Januar 2010.
 

Sonstige Angaben zur Briefmarke

Größe in mm:44,20 x 26,20
Entwerfer Pwz:Susanne Oesterlee, Wuppertal
Entwerfer Stempel:Susanne Oesterlee, Wuppertal
Papier:Gestrichenes, weißes, fluoreszierendes Postwertzeichenpapier DP 2
Druckart:Mehrfarben-Offsetdruck
Druckort:Bagel Security-Print GmbH & Co. KG, Mönchengladbach
Konfektionierung:Zehnerbogen 115 x 158 mm
Anordung PWz:2 PWz nebeneinander, 5 PWz untereinander
 

Navigation

zur vorherigen Ausgabe zur Jahresübersicht zur nächsten Ausgabe
  zur Startseite 
Texte aus der der Philatelie Aktuell oder aus der Stempel-Information
Entwürfe aus der Postfrisch, Alles Publikationen der DPAG
 

Weitere Jahresprogramme von Briefmarken Postwertzeichen ab 2000

Jahresprogramm von BUND-Postwertzeichen (Deutschland-BRD-Briefmarken) aus dem Jahr

2000 - 2001 - 2002 - 2003 - 2004 - 2005 - 2006 - 2007 - 2008 - 2009
2010 - 2011 - 2012 - 2013 - 2014 - 2015 - 2016 - 2017

Diese Seite als Lesezeichen speichern bei:

Mr. Wong - LinkARENA - Delicio.us - Folkd - Google