Eine private Homepage von Andreas Bartl
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![]() Andrea Doria Udo Lindenberg, geb. 1946 im westfälischen Gronau, gründet 1959 seine erste Band. 1973 schreibt Lindenberg deutschsprachige Rockmusiktexte, wofür es in dieser Zeit kaum Vorbilder gibt. Bereits im ersten Jahr gelingt ihm der internationale Durchbruch mit der Single "Alles klar auf der Andrea Doria". L. besingt die Reeperbahn-Kneipe "Onkel Pö" und das Rotlichtmilieu. Er sieht Parallelen zum Leben auf einem sinkenden Luxusliner. Das italienische Passagierschiff Andrea Doria, der Stolz der italienischen Kreuzfahrtflotte, sank am 26. Juli 1956 nach einer Kollision. Udo Lindenbergs jugendlicher Jargon trifft in diesem wie in anderen Songs das Gefühl der Zeit, er singt immer provokativ, nimmt sich gesellschaftlicher und politischer Themen an. |
![]() Sonderzug nach Pankow Das Vorgänger-Lied "Wir wollen doch einfach nur zusammen sein" singt L. für ein "Mädchen aus Ost-Berlin". Er träumt von einer offenen innerdeutschen Grenze. Ein Auftritt vor seinen zahlreichen in der damaligen DDR bleibt ihm zunächst verwehrt. Nachdruck verleiht er seinem Wunsch zehn Jahre später durch den Song "Sonderzug nach Pankow", der spontan zum Hit wird, und mit dem er sich unmittelbar an Erich Honecker wendet: "Warum lässt Du mich nicht singen im Arbeiter- und Bauernstaat?" In Ost- und Westdeutschland schlagen die Wellen hoch, in der DDR wird der "Sonderzug" verboten. Trotz allem: Nach vielem Hin und Her darf L. am 25. Oktober 1983 im Palast der Republik in Ost-Berlin auftreten. Doch weitere Auftritte werden ihm verweigert. Udo Lindenberg zeigt in seinem musikalischen wie auch zeichnerischen Werk stets, dass er ein zutiefst politischer Mensch ist. In seinem künstlerischen Gesamtwerk setzt er sich immer wieder ein für Freiheit, gegen rechte Gewalt, für Mitmenschlichkeit - stets mit Augenzwinkern, Ironie und persönlichem Engagement. Seine Provokationen, die bisweilen an Grenzen stoßen, zielen stets auf Veränderungen zugunsten der Menschen. |
| Ausgabeland | Deutschland (BRD) |
| Ausgabetag | 1. Juli 2010 |
| Ausgabeart | Sondermarke |
| Größe in mm: | 44,20 x 26,20 |
| Entwerfer Pwz: | Entwurf der PWz und der grafischen Elemente der Randgestaltung: Udo Lindenberg, Hamburg Layout der SPWz und der Randgestaltung: Prof. Victor Malsy, Willich |
| Entwerfer Stempel: | Prof. Victor Malsy, Willich |
| Papier: | Gestrichenes, weißes, fluoreszierendes Postwertzeichenpapier DP 2 |
| Druckart: | Mehrfarben-Offsetdruck |
| Druckort: | Giesecke & Devrient GmbH, Werk Wertpapierdruckerei Leipzig |
| Konfektionierung: | Zehnerbogen 115 x 158 mm |
| Anordung PWz: | 2 PWz nebeneinander, 5 PWz untereinander |
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