Eine private Homepage von Andreas Bartl
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![]() Porträt Friedrich Loeffler, Virus, Mikroskop Die Infektionsversuche Loefflers am Stadtrand von Greifswald führten mehrfach zur Verschleppung der Tierseuche, so dass er 1907 seine Forschungen einstellen musste. Erst die Gründung des Instituts auf der Insel Riems im Greifswalder Bodden schaffte Abhilfe. Am 10. Oktober 1910 nahm Friedrich Loeffler, ein Schüler Robert Kochs, auf der Insel Riems bei Greifswald seine Arbeiten zur Erforschung der Maul- und Klauenseuche auf, deren Erreger er 1898 als erstes tierpathogenes Virus beschrieben hatte. Mit diesem Datum beginnt die Geschichte der weltweit ältesten Virusforschungsstätte, des heutigen Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) auf der Ostsee-Insel Riems bei Greifswald. Loeffler gehört damit zu den Begründern der Virologie. Das heutige Friedrich-Loeffler-Institut auf der Insel Riems ist die weltweit älteste Forschungsstätte, die eigens zur virologischen Forschung gegründet wurde. Von Anfang an arbeitete das FLI als Forschungsinstitut an veterinärmedizinisch bedeutsamen Infektionskrankheiten, neben der Maul- und Klauenseuche kamen rasch weitere Tierseuchen wie Schweinepest, Geflügelpest oder Tollwut hinzu. Nach der Wiedervereinigung wurde das Institut zu einem nationalen Forschungszentrum mit mehreren Standorten ausgebaut. Heute steht es als Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit für die Gesundheit und das Wohlbefinden landwirtschaftlicher Nutztiere und den Schutz des Menschen vor Zoonosen, d. h. von Tieren auf den Menschen übertragbaren Infektionen. Das Friedrich-Loeffler-Institut ist selbständige Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Es führt Nationale Referenzlaboratorien für über 50 anzeigepflichtige und meldepflichtige Tierkrankheiten. Derzeit werden auf der Insel Riems für ca. 300 Millionen Euro hochmoderne Labor- und Stallgebäude fertig gestellt, die europaweit einzigartig sind. |
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| Marcus Sonntag | Jünger und Michel | Professor Gabriele Franziska Götz |
| Ausgabeland | Deutschland (BRD) |
| Ausgabetag | 7. Oktober 2010 |
| Ausgabeart | Sondermarke |
| Größe in mm: | 44,20 x 26,20 |
| Entwerfer Pwz: | Kym Erdmann, Kiel |
| Entwerfer Stempel: | Kym Erdmann, Kiel |
| Papier: | Gestrichenes, weißes, fluoreszierendes Postwertzeichenpapier DP 2 |
| Druckart: | Mehrfarben-Offsetdruck |
| Druckort: | Giesecke & Devrient GmbH, Werk Wertpapierdruckerei Leipzig |
| Konfektionierung: | Zehnerbogen 115 x 158 mm |
| Anordung PWz: | 2 PWz nebeneinander, 5 PWz untereinander |
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