Eine private Homepage von Andreas Bartl
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![]() Alte Pinakothek, München um 1880 © akg-images (145) Ausgehend von der Kunstkammer in der heutigen Alten Münze in München, die Herzog Albrecht V. von Bayern zwischen 1563 und 1567 durch Wilhelm Egckel errichten ließ, präsentierten die Wittelsbacher ihre reichen Kunstschätze über die Jahrhunderte in immer wieder neu eingerichteten Galerien ihrer Residenzen. Berühmt wurden der Galeriebau, den Kurfürst Johann Wilhelm von Pfalz-Neuburg in Düsseldorf bauen ließ, und auch die Grande Galerie im Neuen Schloss Schleißheim, die Kurfürst Max Emanuel von Bayern nach französischem Vorbild einrichtete. Die Idee ging auf einen Erlass von Kaiser Max I. Joseph aus dem Juni 1823 zurück. Der Bau begann im Jahr 1826, einem Jahr nach dem Tode von Kaiser Max I.. Die im Auftrag von König Ludwig I., dem Sohn von Kaiser Max I, errichtete Pinakothek (heute: Alte Pinakothek) wurde 1836 nach 10-jähriger Bauzeit eröffnet. Der Architekt Leo von Klenze hat mit ihr einen wegweisenden Museumsbau geschaffen, der mit seiner Folge von großen, durch Oberlicht beleuchteten Sälen und den begleitenden Kabinetten auf der Nordseite auch für andere Museumsbauten vorbildlich wurde. Eine „Ältere“ und später „Alte“ Pinakothek wurde aus dem Museum erst mit der Eröffnung der Neuen Pinakothek im Jahr 1853, die der damals zeitgenössischen Kunst gewidmet wurde. Im Zweiten Weltkrieg erheblich zerstört, konnte die Alte Pinakothek von Hans Döllgast bis 1957 wieder aufgebaut werden, wobei fehlende Fassadenteile nicht einfach rekonstruiert wurden, sondern durch unverputztes Ziegelmauerwerk ersetzt und so als „Verwundungen“ erkennbar blieben. Damit schuf er ein beeindruckendes Beispiel der Architektur des Wiederaufbaus. Die anlässlich des 175. Geburtstags der Alten Pinakothek herausgegebene Sonderbriefmarke gewährt einen Blick in die Vergangenheit, zeigt das Museum in den Jahren um 1880 in alter Pracht. Man schaut über die Barer Straße auf die Süd-Ost-Ecke der Alten Pinakothek und macht an der kurzen Front den von zwei Löwen flankierten Haupteingang aus. Die zur Stadt orientierte, horizontal gegliederte Südseite mit dem großen Portikus war die Schauseite des Hauses. Das Hauptgeschoss der allgemein an die römisch-florentinische Renaissance gemahnenden Fassade wird von einer großen Arkadenordnung bestimmt. Oberhalb des Kranzgesimses fällt der Blick auf die sogenannte Künstlerbalustrade, 24 Skulpturen von im 19. Jahrhundert besonders verehrten Malern. Ganz oben auf dem Dach aber werden die Oberlichtlaternen Klenzes sichtbar, die nochmals verdeutlichen, dass mit der Alten Pinakothek im Jahr 2011 einer der ersten ganz nach funktionalen Erfordernissen konzipierten Museumsbauten gebührende Anerkennung findet. |
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| Prof. Fritz Haase / Sybille Haase | Barbara Dimanski | Markus Sonntag |
| Ausgabeland | Deutschland (BRD) |
| Ausgabetag | 13. Oktober 2011 / 13.10.2011 |
| Ausgabeart | Sondermarke |
| Größe in mm: | 44,20 x 26,20 |
| Entwerfer Pwz: | Prof. Dieter Ziegenfeuter, Dortmund |
| Entwerfer Stempel: | Prof. Dieter Ziegenfeuter, Dortmund |
| Papier: | Gestrichenes, weißes, fluoreszierendes Postwertzeichenpapier DP 2 |
| Druckart: | Mehrfarben-Offsetdruck |
| Druckort: | Bundesdruckerei GmbH, Berlin |
| Konfektionierung: | Zehnerbogen 115 x 158 mm |
| Anordung PWz: | 2 PWz nebeneinander, 5 PWz untereinander |
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