Eine private Homepage von Andreas Bartl
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![]() St. Martin, Ausschnitt eines Kirchenfensters der Pfarrkirche St. Martin in Nettersheim/Eifel (45+20) Die Weihnachtsmarken zeigen zwei Heilige, die zumindest bis zur Reformation maßgebliche Vorläufer der weihnachtlichen Tradition des Teilens und Schenkens waren und heute etwas wie die Vorboten des Christfestes sind: St. Martin und St. Nikolaus. An beiden Heiligen, die nicht als Märtyrer, sondern als Wohltäter in die Geschichte eingegangen sind, hängt eine Vielzahl verschiedenster Legenden und bis heute gepflegter Bräuche. Sieht man von Maria ab, ist kein Heiliger so populär wie diese beiden Männer. Martin Luther verdankt seiner Taufe am 11.11.1483 den Namen des Tagesheiligen St. Martin. St. Martin steht für den mantelteilenden Offizier und Bischof aus dem 4. Jahrhundert, St. Nikolaus gilt als himmlischer Kinderfreund und Gabenbringer. Seit dem 8. Jahrhundert feiert man das Fest des Schutzherren Russlands und Lothringens, Amsterdams und New Yorks am 6. Dezember. St. Martin wird während der Mantelteilung dargestellt. Es ist die Schlüsselszene seines Bekenntnisses zum christlichen Glauben. Als junger Adliger dienstverpflichtet, gehörte Martinus, benannt nach dem römischen Kriegsgott Mars, als Offizier einer Eliteeinheit des römischen Heeres an. Bei einem Ausritt, so ist es überliefert, kam es zu jener schicksalhaften Begegnung mit einem Bettler. Martinus zückte das Schwert und teilte seinen Rock mit dem Frierenden. Im Traum offenbart sich ihm Christus als der gerettete Bettler. Aus dem Krieger Martinus wird ein Kämpfer für die Sache Gottes. Die Tat Martins wird zum Symbol der Nächstenliebe. |
![]() St. Nikolaus, Ausschnitt eines Kirchenfensters der Pfarrkirche St. Nikolaus in Rheurdt/Niederrhein (55+25) St. Nikolaus ist der Gabenbringer, der seit Jahrhunderten sowohl in der lateinisch-westlichen als auch in der griechisch-östlichen Welt verehrt wird. Das Schenken war bis zur Reformation nicht mit Weihnachten, sondern mit St. Nikolaus verbunden. Erst um 1535 initiierte Martin Luther das Christfest am 25.12. in der Abkehr von den Heiligen als Fest des Beschenkens für Arme und Kinder. Wie Martin ist auch Nikolaus ein beliebter Vorname geworden - ob in Nicolai, Nico, Niclas, Klaas oder Klaus: das Andenken an den auch als Schülerpatron bekannten Bischof bleibt lebendig. Das an Nikolaus geknüpfte Ritual des Kinderbischofs als "Spiel der umgekehrten Ordnung" wird heute wieder populärer denn je. |
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| Prof. Ernst Jünger / Lorli Jünger | Joachim Rieß | Julia Warbanow |
| Ausgabeland | Deutschland (BRD) |
| Ausgabetag | 10. November 2011 / 10.11.2011 |
| Ausgabeart | Sondermarke mit Zuschlag |
| Größe in mm: | 55,00 x 32,80 |
| Entwerfer Pwz: | Karen Scholz, Bad Essen |
| Entwerfer Stempel: | Karen Scholz, Bad Essen |
| Papier: | Gestrichenes, weißes, fluoreszierendes Postwertzeichenpapier DP 2 |
| Druckart: | Mehrfarben-Offsetdruck |
| Druckort: | Bagel Security-Print GmbH & Co. KG, Mönchengladbach |
| Konfektionierung: | Zehnerbogen 137,0 x 197,0 mm |
| Anordung PWz: | 2 PWz nebeneinander, 5 PWz untereinander |
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