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  Andreas Bartl
  Orthstr. 9
  D-60385 Frankfurt
 

Briefmarken-Ausgabe: Edelsteine
Serie "Für die Wohlfahrtspflege", Wohlfahrtsmarken 2012

Abbildungen und Ausgabeanlaß zur Briefmarke

Bild der Briefmarke (Rubin)
Rubin © Karl Faller Edelsteinschleiferei (55+25)
Die Wohlfahrtsmarken des Jahres 2012 beschäftigen sich mit Edelsteinen. Verfolgt man die Geschichte der Edelsteine zurück, so wird deutlich, dass die Menschen stets eine bemerkenswerte Affinität zu diesen Schöpfungen und Spielereien der Natur hatten, wobei in den letzten Jahrzehnten auch eine fruchtbare Wechselwirkung und ein geradezu symbiotisches Verhältnis zwischen dem Edelsteinmarkt und der Modebranche entstanden ist. Mit dem Begriff Edelstein verbindet sich seit jeher die Vorstellung von etwas Kostbarem, Einzigartigem, geheimnisvoll Mystischem und Unvergänglichem. Früher schrieb man den Edelsteinen sogar übernatürliche Kräfte zu. In Form von Amuletten oder Talismanen sollten sie die bösen Mächte vertreiben. In alten Mythen, in Heldengeschichten des Altertums und nicht zuletzt der Märchenwelt haben Edelsteine ihren festen Platz. Sie verkörpern meist das Edle, Reine und Gute, das von finsteren Mächten begehrt und zugleich bedroht wird. Jeder natürliche Edelstein ist einzigartig. Farbe, Reinheit, Schliff, Glanz, Gewicht und Seltenheit verleihen dem Edelstein die Wertschätzung, die er grenzenlos und weltweit genießt.
Feine Rubine gehören zu den wertvollsten aller Farbedelsteine. Der Rubin verdankt seinen Namen der roten Farbe (lat.: Rubeus). Schon in der Antike wurde er mit den Worten beschrieben: "Einer ist rot wie das reinste Blut und heißt Rubinius. Dieser ist der Beste von allen." Der Rubin steht für Liebe, Leidenschaft und Macht. Rubine finden sich als Prunkstücke in einer Vielzahl von Krönungsinsignien, zusammen mit anderen roten Edelsteinen wie beispielsweise dem Spinell und dem Granat. Wissenschaftlich betrachtet ist der Rubin die rote Varietät des Minerals Korund. Mit der Härte 9 auf der Mohs’schen Skala gehören Korunde unmittelbar nach dem Diamanten (Härte 10) zu den härtesten Materialien.
Bild der Briefmarke (Smaragd)
Smaragd © Karl Faller Edelsteinschleiferei (90+40)
Der Smaragd verdankt seinen Namen dem griechischen Wort Smaragdos, was grüner Stein bedeutet. Er weist eine Härte von 7,5 bis 8 auf der Mohs’schen Skala auf und gehört mineralogisch betrachtet zur Beryll-Gruppe, zu der beispielsweise auch der Aquamarin gehört. Für die faszinierende und betörend schöne grüne Farbe, die auch als smaragdgrün bezeichnet wird, zeichnen Spuren von Chrom und/oder Vanadium verantwortlich. Gerade dieser Edelstein lebt von faszinierenden Einschlüssen und feinen Einschlussbildern, die in der Fachwelt als Jardin bezeichnet werden und geradezu charakteristisch für ihn sind und grundsätzlich nicht zu einer Wertminderung führen.
Bild der Briefmarke (Saphir)
Saphir © Karl Faller Edelsteinschleiferei (145+55)
Der Saphir gehört - wie auch der Rubin - zu der Korund-Gruppe und weist insofern ebenfalls die Härte 9 auf der Mohs´schen Skala auf. Der Name Saphir entstammt dem griechischen Begriff Sapheiros, was übersetzt Blau bedeutet und zugleich auf die häufigste Saphir-Farbe hindeutet. Allerdings gibt es auch Saphire in anderen Farben wie beispielsweise den rosa Saphir oder den gelben Saphir. Sehr wertvoll und von Fachleuten überaus geschätzt sind die leuchtend orange-farbigen Saphire, die den Namen Padparadscha (Lotusblüte) tragen. Der Saphir, der bereits seit Jahrtausenden zu den wichtigsten und kostbarsten Edelsteinen gehört, findet sich in fast allen europäischen Kronjuwelen. Im Mittelalter und in der Renaissance wurden Saphire als heilige Steine von Bischöfen, Kardinälen und Päpsten der Römisch - Katholischen Kirche getragen.
 

Konkurrenzentwürfe zur Briefmarke

Konkurrenzentwurf von Stefan Klein / Olaf Neumann Konkurrenzentwurf von Markus Weisbeck Konkurrenzentwurf von Annette Stahmer / Professor Andre Heers
Stefan Klein / Olaf Neumann Markus Weisbeck Annette Stahmer / Professor Andre Heers
 

Allgemeine Angaben zur Briefmarke

AusgabelandDeutschland (BRD)
Ausgabetag2. Januar 2012 / 02.01.2012
AusgabeartSondermarke mit Zuschlag
 

Sonstige Angaben zur Briefmarke

Größe in mm:55,00 x 32,80
Entwerfer Pwz:Julia Warbanow, Berlin
Entwerfer Stempel:Julia Warbanow, Berlin
Papier:Gestrichenes, weißes, fluoreszierendes Postwertzeichenpapier DP 2
Druckart:Mehrfarben-Offsetdruck
Druckort:Fa. Joh. Enschedé Security Print, Haarlem, Niederlande
Konfektionierung:Zehnerbogen 137,0 x 197,0 mm
Anordung PWz:2 PWz nebeneinander, 5 PWz untereinander
 

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